Das mythische Tier – eine Novelle

Es sah wunderschön aus.

Es stand auf der Lichtung, und sein weißes Fell leuchtete fast schmerzhaft in den Augen. Sein Horn trug es stolz, nun – es war ein Einhorn. Es war das mythische Tier, das man braucht, um das böse Tier zu bezwingen. Auch das böse Tier war ein Mythos, aber es sollte zu Macht und Reichtum verhelfen. Ich konnte beides gut gebrauchen. Ich hatte nirgends Erfolge vorzuweisen. Meine Familie erwartete keine Erfolge mehr, und meine Kinder waren selbständig und standen auf eigenen Füßen. Und ich? Ich wollte den Erfolg nun doch endlich fest bei den Hörnern packen. Und dafür mußten wir erst einmal Freunde werden, das Einhorn und ich.

*

Ich sah sie schon von weitem kommen. Eine schöne Frau, kein Mädchen mehr. Kein Püppchen, das hätte nicht hierher gefunden. Eine schöne freie Frau, die ihren Wert kennt. Stolz und unbeirrbar, und zielstrebig, das konnte ich sehen.

Sie kam auf mich zu und machte die magischen Rituale. Schon seit langem kamen keine Menschen mehr. Dabei sollen genügend vorhanden sein, behaupten zumindest meine Kollegen. Denn ich bin nicht das einzige Einhorn auf der Welt. Es gibt uns noch.

Sie machte mich neugierig.

Ich umging ein wenig die normalen Vorschriften und trat näher. Sie roch gut, ich merkte es sofort. Nein, nein, nicht daß man etwas falsches denkt. Ich habe kein solches Interesse an Menschenfrauen. Ich bin selbst ein weibliches Wesen. Daher verstehe ich ein wenig vom Weiblichen, obwohl ich zugebenermaßen kein Mensch bin.

Sie mußte ein großzügiges Herz haben und einen klaren Geist, sonst hätte sie mich nicht sehen können. Menschen sind auch an mir vorbei gegangen und haben mich nicht erkannt. Es ist nicht jedem gegeben.

**

Ich hatte keine Eile. Ich wollte mich zuerst hier mit diesem sagenhaften Einhorn anfreunden, ehe ich es mit zur Stadt nahm. Hier konnte ich es in aller Ruhe beobachten. Tiere sind gar nicht schwer zu durchschauen, und meist kann man sie mit etwas Eßbarem locken. Ich hatte verschiedene Sachen vorbereitet; Möhren geschnitten und Birnen gestückelt, ein wenig Hundekuchen für den Fall der Fälle und meine Plätzchen. Daß ich meine Plätzchen nicht selbst backe, spielt hier keine Rolle. Meine Tochter macht das, und sie macht das gut. Ich brauche mich da nicht einzumischen.

*

Wie es aussieht, will diese Frau erst einmal ein Picknick abhalten. Die Rituale schreiben eigentlich vor, daß man sich in den ersten 24 Stunden fernhält, um den Menschen nicht die Möglichkeit zu geben, einen ganz leicht mit Futter zu ködern. Aber die Rituale sind nicht wertvoller als die Erfahrungen, die man selbst schon gemacht hat. Meine Erfahrung sagt mir, daß sie etwas von mir will. Nur sehr selten kam jemand hier her, der nichts wollte. Das waren dann die wunderbarsten Erfahrungen, die man machen konnte. Aber das schenkt das Leben einem nur sehr selten.

**

Ich hatte nicht erwartet, daß ein Einhorn Plätzchen bevorzugt. Sicher waren sie nicht mal etwas besonderes, bestimmt waren sie aus einem Fertigteig. Wie ich schon sagte, ich sehe nicht nach, was meine Tochter da veranstaltet. Mir genügt es vollkommen, wenn sie auch die Küche wieder reinigt. Ich möchte nicht, daß die Küche wie ein Schlachtfeld aussieht, mit Krusten im Backofen und ähnlichem. Das kann man schon erwarten, finde ich.

Dann nehme ich mir die Möhren- und Birnenstückchen. Ich ernähre mich sowieso vegetarisch. Das ist besser. Gesünder. Und ich ertrage Bratengerüche einfach nicht, sie bewirken Brechreiz bei mir. Ich weiß nicht, weshalb das so ist. Es macht auch nichts, ich komme vegetarisch sehr gut zurecht. Und gesünder ist das allemal. Das weiß man.

*

Diese Frau ist anders als die Menschen, die mich sonst hier begrüßten. Sie ist geduldiger, wie mir scheint. Nun, abwarten. Ein mythisches Tier wie ich hat schon viel gesehen in seinem langen Leben. Und so knabbere ich die kleinen Küchlein und freu mich einfach, so etwas Gutes auf der Zunge zu haben. Sie wurden gebacken mit Stolz und mit Mut. Ich spüre auch einen kleinen Hauch Bitterkeit dabei, nicht viel. Gerade genug, um ihn zu fühlen. Abgerundet sind sie mit Zuversicht; es ist mein Lieblingsgewürz. Zuversicht ist unbezahlbar. Ich denke, ich mag diese Frau.

**

Eigentlich geht es mir nicht schlecht. Ich habe mein Auskommen. Ich habe mir einen Mann gesucht. Er ist liebenswürdig und nett. Er mochte meine Freunde nicht, also habe ich ihnen den Laufpaß gegeben. Das muß man verstehen, Freunde kommen und gehen. Man kann sich eine Weile auf sie verlassen, aber sie ersetzen keinen Mann mit einem eigenen Haus und einem sicheren Einkommen. Wenn es darum geht, was wichtiger ist, dann werde ich nicht mit meinem Mann streiten.

Es hat wundervolle Augen, dieses Tier. Es ist sehr zutraulich und schnuppert ein wenig an mir. Das ist schon in Ordnung. Ich fürchte mich nicht.

*

Ich frage mich, was diese Frau sich von mir wünschen wird. Gesundheit? Sie riecht sehr gesund. Mehr kann man sich wohl nicht erhoffen als Mensch. Mit den Wundern ist das so eine Sache. Es gibt sie schon, aber manchmal klappen sie nicht so richtig. Daher ist es besser, sich auf die Natur zu verlassen und mit ihr zu arbeiten statt gegen sie, Ihr versteht schon…

Sie riecht auch nicht ärmlich. Und schwach ist sie nicht. Sie hat sicher alles, was sie braucht. Ich bin gespannt, was sie meint haben zu müssen, das ich ihr geben soll.

**

Ich liege gern in meinem Bett. Es gibt mir das Gefühl von Sicherheit. Ich muß noch nicht hinaus, muß nicht beweisen, was ich kann. Ich muß nichts können. Ich habe schon viel Können beweisen wollen und bin nicht gut zurechtgekommen. Ich habe viele Talente. Aber keines hat mir zu dem verholfen, was ich immer wollte. Ich wollte Freiheit, Unabhängigkeit! Ich wollte meine eigenen Entscheidungen treffen können!

Statt dessen sollte ich Prüfungen ablegen; zeigen, was ich gelernt habe. Ich habe selbst gesehen, wie diese Prüfungen auf Menschen wirkten. Sie ließen sie zittern und stammeln, noch ehe es soweit war. Und hinterher ließ sie dieselben Menschen weinen oder lachen – es war nicht normal. Ich habe diese Prüfungen gehaßt – und ich habe sie vermieden. Sobald eine Prüfung anstand, bin ich ausgestiegen. Ich blieb einfach im Bett. Ich verschonte mich selbst damit.

Ich breite mein Tuch aus für die Nacht. Dieses schöne Tier geht, aber es wird morgen wiederkommen, ich bin sicher. Ich strecke mich aus. Es geht mir gut. Vielleicht könnte ich einfach hierbleiben für alle Zeit… Das habe ich zwar schon einmal gedacht, als ich nämlich einzog in das schöne große Stadthaus. Es war wunderbar. Und die Luft war voller Liebe. Kein Zwang frühmorgens zum Aufstehen, und wenn ich die Treppe herunterging, summte die Kaffeemaschine freundlich. Und doch bin ich nun hier.

*

Die Frau träumt. Ich kann ihre Träume sehen. Sie träumt sehr friedlich, von schönen Dingen und von freundlichen Dingen. Ich mag diese Frau. Keine Aggressionen, kein Auftrumpfen, keine Streitereien. Selten, sehr selten, habe ich Menschen erlebt, die so friedliche Träume haben. Die meisten Menschen träumen heftiger und aggressiver. Sie wollen immerzu gewinnen, immerzu Erfolge haben, immer wieder und wieder.

Sie träumt von ihren Kindern, ihrem Sohn und ihrer Tochter. Ihre Kinder sind freundlich, sie lächeln. Die Frau lächelt auch. Es ist eine sehr friedliche Szene. Es ist wundervoll, dies anzusehen.

**

Ich wußte es. Das Einhorn würde wiederkommen. Ich breite mein Frühstück aus. Ob es heut die Hundekuchen möchte? Sie sind so eine Art dickes Knäckebrot, vielleicht mag es das. Die Plätzchen meiner Tochter sind alle. Ich hätte mehr haben sollen. Ich hätte ihr sagen sollen, daß sie ruhig mehr backen kann. Warum habe ich nicht wenigstens in die Küche geschaut?

Das Einhorn nimmt nichts. Es schnuppert kurz an der Thermoskanne und zuckt zurück. Kaffee. Ist wohl nichts für ein mythisches Tier. Ich brauche starken Kaffee.

Heute werde ich das Einhorn langsam an Führung durch mich gewöhnen müssen. Ein Halfter habe ich mit, aber das wäre zu schnell. Ich werde mit einem Tuch anfangen, das ich ihm freundschaftlich um den Hals schlinge. Dieses Tuch war ein Geschenk. Mein Sohn hat es in der Schule gemacht, ein Seidentuch mit Seidenmalfarbe. Es war gut gemeint, aber die Farben passen gar nicht zu mir. Eigentlich könnte man annehmen, daß die eigenen Kinder einen etwas besser kennen würden, aber man darf wohl nicht zu viel erwarten. Sie wissen dagegen immer sehr genau, was sie selbst von einem erwarten und haben wollen. Schon am ersten Tage ihres Lebens nehmen sie sich einfach, was sie wollen. Meine Kinder konnten kräftig saugen. Die Stillberaterin war immer sehr begeistert von unserem Mutter-Kind-Team, und wir waren die Vorbilder für die anderen. Wie schmerzhaft so eine Angelegenheit ist, davon sprach sie nicht. Ich war dennoch sehr stolz darauf. Wie schmerzhaft es sein kann, davon sprach auch ich nicht. Es war nicht schlecht, bewundert zu werden.

Dieses Tuch sieht kindisch aus, mein Sohn ist ja auch ein Kind. Ich habe es zweimal getragen, um ihm zu zeigen, wie wichtig mir sein Geschenk war. Ich bin keine schlechte Mutter. Ich habe mich bedankt und ihn umarmt und geküßt. Und dann habe ich es im Schrank ganz hinten deponiert. Vielleicht konnte es ja noch zu etwas nütze sein, dachte ich da. Jetzt wird es mir nützen, das weiß ich.

*

Sie ißt. Sie ißt sehr ruhig und sieht dabei nachdenklich aus. Ich kratze mich an meinem Horn, aber ihre Gedanken vermag ich nicht zu erkennen. Ich stehe sicher nicht nahe genug bei ihr. Vielleicht verbirgt sie sie vor mir. Ich kann nur die Gedanken erkennen, die ich auch erkennen darf. Was der Mensch für sich behalten möchte, bleibt sein Geheimnis. So sind die Dinge, und ich kann nicht gegen meine Natur. Ich trete freundlich näher. Die Frau zieht ein Tuch aus ihrem Körbchen. Es ist in den Farben des Regenbogens gestaltet. Wir Einhörner lieben die Regenbögen. Im Gegensatz zu den meisten Menschen können wir beide Regenbögen sehen, die immer gemeinsam am Himmel stehen. Der zweite Regenbogen ist dabei etwas kleiner, direkt neben dem anderen. Und seine Farben stehen in umgekehrter Reihenfolge.

Sie erhebt sich und faltet das Tuch zu einem lockeren Schal. Sie legt mir diesen Schal um den Hals. Ihre Berührungen sind sanft, sehr sanft, und sehr angenehm. Ich schnuppere an dem Tuch, während sie einen Knoten schlingt, damit ich dieses wunderschöne Geschenk nicht verlieren kann. Das ist so reizend, so freigiebig und so fürsorglich…

Ich schnuppere an dem Tuch. Es riecht nach reiner Liebe, und nach Erfüllung. Eine liebende Hand hat es bemalt. Etwas ängstliche Zurückhaltung ist beigemischt, ob das Geschenk auch gefallen würde. Oh ja, es gefällt mir sehr! Wie kann es daran nur Zweifel geben!

Vielleicht will diese Frau keinen Wunsch erfüllt bekommen. Vielleicht ist sie einer der so überaus seltenen Fälle, in denen Menschen ohne eigennützige Gründe kommen. Für diese seltenen Fälle haben wir hier Platz. Sie dürfen bleiben. Ich selbst war ein solcher Mensch. Wir Einhörner waren alle einmal Menschen. Nur auf diesem Wege vermehren wir uns, wir finden Brüder und Schwestern im Geiste. Ob diese Frau meine Schwester sein könnte? Ob sie ein Einhorn werden könnte? Ich weiß, daß es wenig sinnvoll ist, sich deswegen den Kopf zu zermartern, aber ich fühle, daß ich es mir wünsche. Schon sehr lange kam kein neues Einhorn zu uns.

**

Ich lächle dem Tier zu und führe es langsam im Kreis herum. Ganz vorsichtig nur, ganz ohne Zwang. Es soll das Gefühl haben, mit mir gemeinsam zu gehen. Erst, wenn ich ihm den Zaum anlegen kann, der auf die Zunge drücken wird, werde ich das Tier wirklich kontrollieren können. Bis dahin muß alles ganz sanft geschehen. Ich werde es mitnehmen und gegen das mythische böse Tier kämpfen lassen. Nur ein Einhorn kann es besiegen. Und alle Welt wird mir zu Füßen liegen.

Es folgt mir brav. Ich bin nicht sicher, ob es zu früh ist. Lege ich ihm den Zaum zu zeitig an, kann es erschrecken. Es könnte ihn abwerfen, bevor ich die Schnallen geschlossen habe, die einen festen Halt garantieren. Ich wäre vergebens gekommen. Doch das Tier vertraut mir, wie es seine Nase weich an meinen Fingern reibt. Ich hole den Zaum langsam aus meiner Tasche. Er besteht aus einer speziellen Kunststoffaser, die als geradezu unzerstörbar gilt. Man kann ihn nicht zerreißen. Er wird in das Fell einschneiden und vielleicht ein wenig scheuern, aber darauf muß ich dann keine Rücksicht mehr nehmen, wenn ich ihn erst fest angebracht habe. Das Tier muß dann gehorchen, ob es will oder nicht. Ich greife langsam mit dem Zaum in der Hand nach den Ohren des Tieres, um ihn sanft überzustreifen.

Es steht ganz still und schaut mich freundlich an. Ich lächle. Ich werde es hinbekommen. Und dann werden meine Wünsche wahr.

*

Die Frau ist sehr sanft, sehr freundlich. Sie holt aus ihrer Tasche ein neues Spielzeug hervor. Ich kann nicht genau erkennen, was es ist, ich kenne das nicht. Sie kam nicht, um etwas zu bekommen, sie kam um zu geben. Ich mag den Geruch dieses Spielzeugs nicht sonderlich, es riecht streng. Aber ich werde nicht zurückscheuen, wenn sie mir ein Geschenk machen will. Sie legt mir das Spielzeug über die Ohren, zupft es etwas am Nüstern zurecht und schließt es hinter meinem Kopf fest. Dabei klemmt sie meine Mähne ein, und ich zucke unwillig. Sie spricht beruhigend auf mich ein. Sie lächelt mich an. Sie greift nach meinem Nüstern… und zieht eine Metallstange zurecht. Ich weiß nicht, wie es geschieht, aber diese Metallstange liegt plötzlich auf meiner Zunge. Es schmerzt, und ich reiße mich los. Die Frau hat eine Leine in der Hand und stoppt mich ruckartig. Ich schreie und steige mit den Vorderbeinen in die Luft. Ich schlage aus. Ich schüttele mich und versuche mich zu befreien.

Ich bin entsetzt. Diese Täuschung war vollkommen. Ich weiß, was jetzt kommen wird, obwohl ich es verhindern möchte. Aber ich kann nichts mehr dagegen tun. Noch wehre ich mich.

Aus meinem Inneren bricht ein Ungeheuer hervor. Es ist, als müßte ich mein Inneres brüllend nach außen kehren. Ich leide, ich brenne, ich explodiere. Dann stehe ich vor der Frau – ein riesiger schwärzlicher Muskelklumpen mit scharfen Krallen und Zähnen und blind vor Wut. Es ist das mythische böse Tier. Ich bin das böse Tier.

Wir Einhörner sind so schon immer gewesen. Ich schnaube und kreische und schlage zu. Ich schlage meine Zähne in den Körper der Frau.

Hinterher werde ich es bedauern. Auf diesem Platz wird das Gras schneller wachsen. Die blutigen Stellen werden bald verschwunden sein.

Wir Einhörner sind die sanftesten Tiere der Welt. Doch man darf uns nicht zwingen.

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3 Responses to “Das mythische Tier – eine Novelle”


  1. 1 P3ter Ebeling 20. August 2009 um 8:51 PM

    das ist dei schööönste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Sie hat mich berührt und ich habe mich in ihr wiedergefunden: plötzlich war da ein angenehmes Tuch, so kuschlig zart – vergangen der Gedanke an die tägliche Prüfungen, Liebe durchfloss mich. Ein Halsband wollte man mir umlegen – egal – es verleit auch Sicherheit – wie ein Bett, in dem ich ebenso gerne liege, die Welt aussen lassend ….

    Ganz frische Grüße – ich freue mich auf weitere Geschichten von Dir – P3ter

  2. 3 Margit 26. Dezember 2013 um 6:04 PM

    Man sollte niemanden zu etwas zwingen, tolle Geschichte!


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