(Leseprobe; interessierter Hörbuch-Verlag willkommen; aber ganz egal – die Geschichte geht weiter)

Vielen Dank an BigBen für die Grafik!

die reine Wahrheit...

die reine Wahrheit...

I

Da kommt doch mal wieder SIE mit einem dieser idiotischen Wünsche. Als ob es nicht reichen würde, daß ich noch keine neue Arbeit gefunden hätte…
 War sie mit dem Hund draußen. Drecksköter.

Normalerweise stört mich ein Hund nicht, ist nicht meiner. Aber wenn man zu Hause rumsitzt, dann nervt so ein Vieh. Nicht nur daß er Haare verliert, aus dem Maul riecht und seine Dreckpfoten an meiner Couch abstreift.
 Er sitzt auch immerfort in meiner Nähe. SIE ruft ihn dann manchmal, damit er auch bei ihr liegt. Ist auch viel besser so. Merkt der Köter nicht, daß ich ihn nicht leiden kann? Allenfalls geduldet ist der hier.

Mit dem fehlenden Gehalt ist das so ne Sache. Als erstes mußte ich meine Zeitschriften abbestellen. Den Anschluß fürs Internet habe ich aber verteidigt, mit allem, was ich vorzuweisen habe.
 SIE meckert, daß es nicht fürs Essen reicht. Ist das mein Bier? SIE hat einzukaufen. Ich kümmer mich um Bewerbungen. Oder arbeite. Männerarbeit. 
A propos Bier. Darf mir nur noch eines jeden Abend genehmigen, und meine Kneipe ist gar nicht mehr drin. Zu teuer, geiferte sie.

Der Hund wedelte dazu mit dem Schwanz. Als ob der was davon versteht!
 Kann SIE nicht ihren Hund abschaffen? Wer braucht den denn. Also ich nicht.
 Wer ist hier der Mann? Ich werde doch nicht die Wäsche waschen, das war noch nie mein Ding. Und dieser ganze Kram, die Putzerei und Aufräumerei. Nun ja, meine Couch hab ich schon mal geputzt. Von den Hundetapsen. Aber viel Sinn hat das nicht.
 Keine Arbeit, keine Zeitungen, kein Bier. Oder fast keins. Das hat SIE sich fein so ausgedacht.
 Ich soll überlegen, wo man noch sparen könnte.

Was ist das? Kommt sie mir jetzt echt mit sowas? Ein Hase! Der Hund hat ihn draußen erwischt? Der zappelt ja noch. Wer soll das Karnickel erledigen? Was, ich – der Mann?
 Nee, nee, nee – die beiden haben doch echt einen Schuß weg. SIE und ihr Köter.

Mir iss schlecht. Schade ums Bier.

II

Das hat sie sich schön ausgedacht.
 Also das kann ja kein Zufall sein.
 Die mit ihren Viechern. In U-Haft sitzen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt. Ich konnte auch nicht ahnen, daß das ein Zivilbulle ist. Und nebenbei noch Jäger. Wer denkt sich denn sowas!

Ich also erst mal Erkundigungen eingeholt. Wie nischelt man ein Karnickel ab? Weiß ich doch nicht.
 Bin ich Schlachtermeister??? Nicht mal ein Schlachter, ohne Meister!
 War aber ein guter Grund, um in die Kneipe abzuzischen. Unter Kumpels sozusagen Erkundigungen einholen. 
Einer muß doch dabei sein, der was weiß. Und ein gepflegtes Bierchen dabei zischen.
 Ich erinnere mich, mein Großvater hatte so Stallhasen. Der schlachtete auch selbst.
 Hat sie mir ja auch gleich vorgehalten. Aber ich bin nicht mein Großvater, gottnochmal!
 Was der damals machte, ist doch mir wurscht!

Geld für Bier mußte sie rausrücken. Aber keinen Korn, hat sie noch gesagt, daß du mir keinen Korn nimmst, viel zu teuer und haut dich nur um.
 MICH haut das nicht um!
 Was weiß die denn schon. Ich finde sicher jemanden, der mir noch einen spendiert. Zumindest manchmal klappt es.
 Ich mich also zärtlich auf den Barhocker geschwungen und erst mal Rosi begrüßt, die hat mich schon vermißt.
 SIE dagegen vermißt mich nicht, wie es scheint. Die hat ja auch ihre Drecksköter.
 Vielleicht, wenn ich weiß, wie das mit dem Schlachten geht, kann ich das Problem auch noch lösen. SIE will doch mal sicher wieder einen richtigen Braten haben – nicht nur so ein mickriges Karnickel.

Früher hätte ich an der Stelle einen ausgegeben, und dann meine Frage einfach in den Schankraum gebrüllt. Kann ich nicht mehr. Reicht grad für 3 Bierchen, was ich mithab.

Knausriges Weibsstück!
Ich also mein erstes Bier gezischt, und einfach den Typen neben mir angehauen. Neuer, machte einen ruhigen Eindruck. Ob er vielleicht wüßte, wie das mit dem Karnickelschlachten ginge, er wüßte schon, in der heutigen Zeit und so…
 Er ganz interessiert gewesen. Ob ich Kaninchen züchte, und welche Sorte denn… Rasse, so sagte er, welche Rasse ich züchten würde.
 Und ich, vertrauensselig, erzähl ihm doch die Geschichte mit dem Viech und den Hundebiestern. Und denke noch, endlich versteht mich einer.

Fragt der noch nach, wie die Ohren denn von dem Tier ausgesehen haben. Wie schon, wie Karnickelohren eben aussehen. Mit so dunklen Enden oben dran.
 Um die Sache etwas aufzumöbeln, hab ich behauptet, daß es meine Hunde sind, und die hören aufs Wort, jawoll ja! Außerdem war schon das zweite Bierchen alle und ein Klarer, den mir Rosi rüberschob. Keine Ahnung, von wem der kam, sie sagt nicht immer was.
 Vielleicht mag sie mich einfach, weil ich so ein toller Hecht bin. Ich sollte mit ihr was anfangen, und SIE einfach abservieren. Verdient hätte SIE es schon lange. Mir das Geld fürs Bier zuzuteilen! Wo kommt man denn da hin!

Meine Hunde! Jawoll ja. Die sind ja abgerichtet, nicht wahr, auf Karnickel und auf größere Beute! Mit Karnickeln geb ich mich auch nur selten ab, und das ist die Wahrheit. Dagegen so ein Hirschbraten…. jamm-jamm…
Das dritte Bier, und noch ein Klarer. Langsam habe ich genug Informationen gesammelt, denke ich. Wie war das mit dem Abnischeln? Kann mich grad nicht erinnern, aber egal. Ich weiß es ganz sicher!
 Ich erhebe mich vom Hocker, und der Typ neben mir grient. Da steht noch n Klarer vor mir! Ah – von ihm also, na klar, der bewundert mich! Ich mich also wieder hingesetzt und den Klaren gekippt. Gut, die Zunge wollte danach nicht mehr so richtig, aber ich hab alles noch voll mitgekriegt.
 Wie er mich dann vor die Tür begleitet hat, eingehängt an meinem Arm. Wie er freundlich einen Ausweis zückte und meinen haben wollte…
 Wie ich plötzlich was von Wildern und Polizei und Mitkommen vernahm…
 Der falsche Hund der! Ich ihm eine reingeballert, allerdings umgefallen bin dabei ich. DAS war ein Schlag, der muß gesessen haben. Konnte es gar nicht richtig sehen, so aus meiner Perspektive von unten.
 Der Rest verschwimmt ein bißchen.

Das hat SIE sich fein ausgedacht mit ihrem Viechzeug. Ich sitz hier im Knast wegen der dummen Tusse! Das kann kein Zufall sein. Ich laß mich scheiden, jawoll ja. Sobald ich einen Anwalt hab. Muß ja gleich kommen, kennt man doch aus dem Film.
 Ich warte halt ab. Kann nichts passieren.

III

Diese falsche Schlange! Die hat mich doch tatsächlich abserviert!
 Wie konnte ich der nur in die Hände fallen…
 Sie hat die Wohnung gekündigt, hinter meinem Rücken!

Sie hat die Möbel rausgeschmissen! Ich wette, sie hat sie noch verscherbeln können. Da waren schnucklige alte Teile dabei, zum Beispiel die Kommode meiner Mutter – echter Schleiflack, gut erhalten!
 Naja, ein wenig abgeschabt an den Ecken vielleicht. Aber sonst! Der Spiegel noch perfekt! Der originale, meine ich.
 Das muß doch noch was bringen auf dem Möbelmarkt.

War doch auch wirklich alt, so um die fuffzich Jahre!
 Dann meine Bändersammlung. Ich habe noch gute, alte Tonbänder. Mit Aufnahmen natürlich.
 Das kann doch nicht alles einfach weg sein. Ich will mein Geld dafür!
 Und meine Sammlung von Bierbüchsen! Da waren seltene Teile dabei, so was gibts heute gar nicht mehr, die Brauereien existieren doch teilweise nicht mehr.
 Das hat die…jajaja! Das hat die alles zu Geld gemacht, hat die. Sag ich doch!
 Um abzuhauen, mit ihren Dreckskötern!
 Ich wünschte, ich könnte die jetzt in die Finger kriegen, diese Köter. Erwürgen würd ich die!!!
 Die Alte gleich mit!
 Mich so reinzulegen!

Ach, was sag ich. Treulos ist das Weib immer wieder… sagte schon wer? Ja, wer war es nur? Nietzsche? Kant? Schopenhauer? oder war es Marx?
 Aber egal, der hatte recht! So recht hatte der! 
Die Scheidung hat sie eingereicht! Die spinnt doch! Wo ich immer so nett und liebevoll zu ihr war….

Alles habe ich ihr gegeben, alles! Ich konnte so butterweich sein, wenn sie das wollte! Und so treu!
 Jaja, gut, gut, einmal mit der Ruthie, aber – das zählt doch gar nicht. Ich war betrunken! Da ist man ja nicht Herr seiner Sinne!
 Und auch – äh, was? Wer? Die tolle Hola? Das spanische Prachtweib? Ach, eh – nee. Das habe ich immer erfolgreich abgestritten. Konnte mir auch nix nachweisen. und der Vaterschaftstest war ja auch negativ. Also, definitiv bin ich bei der aus dem Schneider!
 Ja, also, soll das ein Verhör werden jetzt? Was ich an Besitz in die Ehe eingebracht hab?
 Sagte ich doch! Meine Möbel, meine Bänder, meine Sammlung! Bargeld? Neee. Hauskapital?
 Also, Mensch, dann hätte ich doch nicht zur Miete gewohnt!

Ach so, ach so. Es geht um die Vermögensaufstellung zur, was? Zur Eheschließung.
 Aber DIE will sich doch scheiden lassen! Wieso reden wir über die Hochzeit, war sowieso die dümmste Handlung meines Lebens! Diese Schlampe – ich fass es noch immer nicht!!!

Eh, was? Ja, ich konzentriere mich wieder.
 Also, Besitz war schon immer nicht so meine Stärke.
 Aber darf die denn das, hinter meinem Rücken einfach verkaufen und kündigen? Und wegziehen? 
Und sich dann einfach frech scheiden lassen…

Ja, natürlich ist es schwierig, wenn man hier einsitzt. Deswegen kann ich ja auch nicht zu Ihnen ins Büro kommen. Aber Sie sollen mich doch verteidigen, oder wie oder was?! Sie sind doch mein Anwalt, oder etwa der Anwalt von DER?

IV

Ich bin doch nicht beknackt! Ich bin ganz vernünftig. Was also soll ich dann hier….

Wie? Jaja…. gut, okay, ich hatte einen Wutausbruch. Aber das ist doch normal. Das wäre jedem passiert! Ich gefährde damit doch nicht meine gute Führung, oder? Der Kerl ist doch nicht zu ertragen. Könnte keiner, das können Sie mir glauben.

Wie? Und wenn ich Ihnen die Sache erzählt hab, kann ich wieder zurück? Ich brauche doch keinen Gehirnklempner, äh – Tschulljung. War nicht so gemeint. Aber ich brauch das wirklich nicht. Der Typ hat doch einfach n Knall.

Also. Ich kann hinterher wieder gehen? Jaja, ganz fix, jetzt kommts. Ich war ja zuerst mit den anderen drei da in der Gemeinschaftszelle. Die waren mir einfach zu…. zu laut, sagen wir mal. Ist doch wahr! Einer schnarcht, einer furzt, einer sabbelt im Schlaf. An Schlaf nicht zu denken! Und dann lachten die mich aus, weil ich mich beschwerte. Dauernd lachten die mich aus. Von wegen echter Mann oder so…

Also wurde ich verlegt, zu Kurti. Zweimann-Zelle. Mit Kanarienvogel-Bauer. So ein kleiner Vogel ist doch was Nettes, nicht wahr? Die Dreierclique hat sich schier totgelacht, das war mir schon bissl unangenehm. Aber nachts schlafen können ist ja auch was, nicht? Und der Vogel kriegt ja einfach so ein Tuch drüber.

Wie? Jaaa, klar doch hätte ich den Kurti beschützt. Man ist ja kein Unmensch. Bin ich nicht! Ich kann sehr sanft, na sagen wir, sehr ruhig sein. Großzügig. Wird Ihnen jeder bestätigen. Auch meine Ex-Damen. Können die Ihnen alle bestätigen!

Ich also ganz normalen Umzug gemacht, mit meinem bissl Krempel in die Zweierzelle, man hat ja nicht viel hier. Wenn man die blöden Kommentare von denen als normal versteht. Konnte ich ja nicht ahnen. Hat mir ja keiner was gesagt. Die machten nur so ihre Witzchen.

Und Kurti, ja eigentlich hab ich nichts gegen den. Ich hoffe auch, daß sein Auge keinen bleibenden Schaden zurückbehält, und den Zahn kann man doch ersetzen. Stiftzahn oder was weiß ich. Ist doch alles möglich, wird doch auch gemacht, so was. Hab mich doch auch schon entschuldigt, ja, das hab ich.

Der Anstaltsleiter hat doch gewußt, warum ich hier bin. Der ist…. nee, soll keine falsche Kritik sein. Der Kurti hätte nur die Klappe halten sollen. Was konnte ich wissen, daß ich da mit nem Karnickelzüchter zusammensitze! Und denn sabbelte der in einem fort von seinen Viechern! Ich habe das immerhin…. doch, doch, ich habe das eine Woche ausgehalten!

Aber irgendwann ist Schluß! War ja unmenschlich! Und die Würde auch des im Vollzug Sitzenden ist doch unantastbar! Ich habs nicht mehr ausgehalten, der sollte einfach mal das Maul halten von seinen blöden Karnickeln!!!

Ich will ein Einzelzimmer. Ich brauch das! Die sollen mich in Ruhe lassen!

V

Äh… Herr Vorsitzender, ich kann doch jetzt nicht einfach…. Ich hab doch nicht… Doch, doch, nein, ich bin natürlich vollkommen unschuldig. Der Herr Anwalt hier hat es ja umfassend dargelegt.

Aber man kann mich doch jetzt nicht einfach so entlassen.

Wie? Haftentschädigung? Ah, so, ja. Aber wie soll ich, wie soll ich so schnell eine Wohnung finden? Ich habe doch nie….

Doch, doch, ich habe schon in Wohnungen gewohnt. Aber die hat meine Frau, also meine Ex, aufgetan. Ich weiß doch nicht… und so direkt aus der Haft… kennt man doch, diese Vermieter. Die wollen doch nur Gutbürgerliche.

Oh, ja natürlich. Zur Sache. Ob ich noch etwas sagen will? Ja, will ich. Kann ich dem Herrn Zivilbullen jetzt ne Klage anhängen, wegen der Schlägerei? Ach, äh, Polizisten, meinte ich natürlich. Ach so, Zeugen. Also ich habe jedenfalls nicht… Ach, mit dem Herrn Anwalt… ja, so, später…. gut.

Und die Sache mit Kurti? Ach, gehört auch nicht hier her? Aber ich habe ihm doch versprochen, daß ich den Schaden an seinem Zahn…. ach so, das auch mit dem Herrn Anwalt. Aber kann man mich jetzt einfach so raussetzen? Nein, nein, ich möchte nicht im Knast bleiben. DAS habe ich damit nicht gesagt. Ich, äh, nein, ich glaube, ich habe jetzt nichts mehr, das ich sagen möchte. Mein Anwalt wird für mich reden. Äh, ja, danke. Ja, nur Hörensagen. Hat ja auch keiner was gesehen von dem Karnickel. Und ich kann mich nicht mehr erinnern. Alles weg.

Wirklich!

VI

Was denken Sie? Wird´s sehr weh tun? Also wenn ich nachher reingeh zum Doc. Ist ja kein Spaß, aber andererseits… wenn es nötig ist… man weiß ja, wie das so läuft…

Zehn Minuten Rittmeister, 18 Jahre Zahlmeister! Ja, ich habe das oft gesehen, wie so was geht. Da werden die Männer einfach reingelegt von diesen Tussen.

Nein! Ich meine doch nicht eine Prachtfigur wie Sie! Sie sind doch ganz anders, Sie würden nie… Ach? Ja – so? Und er zahlt nicht? Wie geht denn das? Er muß doch zahlen! Das steht im Gesetzbuch! Ich habe es bei meinem Anwalt gesehen, der hat im Büro einen ganzen Haufen davon stehen, also Gesetzbücher. Scheint eine Menge Gesetze zu geben. Ja, ist mir auch aufgefallen.

Und wie kommen Sie…? Ach, Sie arbeiten einfach. Ja, klar. Und verdienen selbst Geld.

Jaaaah – das ist auch richtig so! IST es doch! Hab ich schon immer gesagt. Eine kluge Frau verdient Geld. Äh, womit ich nicht sagen wollte… nee, nee, nicht daß Sie das falsch verstehen jetzt. Manchmal ist es wirklich schwierig mit dem Arbeit-Finden. Da kenne ich mich inzwischen auch ganz gut aus. Aber das wird wieder, das wird. Da bin ich ganz sicher. Nur eine momentane Flaute. Ich bin ein Fachmann! Ich versteh was von meiner…. wie? Welchen Beruf ich habe? Ja, ich habe da früher mal…

Ach, der Arzt ruft grad. Ich geh dann mal. Gehen Sie nicht weg! Ach ja, stimmt ja, Sie arbeiten ja hier… hab ich ganz vergessen. Nein, ich komme nachher auch wieder. Ich bin ja nur kurz drin, kleiner Schnitt und erledigt. Klar doch! Und dann können wir auf ein Bier um die Ecke… klar können wir das! Ich lad Sie ein!

VII

Das kann man doch nicht machen, Boss? Der Luigi, der… also dem seine Frau ist doch krank. Und kleine Kinder! Kennt man doch…. den Witz…. Kommt n junger Vater gut ausgeschlafen zur Arbeit… hahaha! Ja, klar! Der Luigi… ich kenn den doch!

Der ist der beste Eckenputzer, wo gibt! Ja, der macht Qualität. Klar ist er im Moment bissl… mit der kranken Frau und… nee, der geht nicht inne Kneipe! Sowieso steht der unterm Pantoffel…. Was? Luigi, halt gefälligst den Sabbel, wenn ich…

Was? Nee, ich kann das beschwören, kann ich wirklich. Der hat nur momentan mit Kindergeschrei, und weiß man doch, was das für Bratzen sind…. Nee, Luigi, deine sind genauso. Macht doch auch nischt. Iss einfach so. Der… ja, Boss, der liefert Qualität. Und seine Frau wird doch nicht ewig krank sein.

War so komisch gestern abend, ich komm dahin, und der steht doch echt mit Küchenschürze… He! Luigi! Laß das! Ich will dir helfen, merkste das nicht, du Penner?

Also der steht mit der Schürze da und kocht für seine Kinder. Die sitzen ganz brav am Tisch. Und seine Frau liegt flach, Grippe oder so was… Und sie sagt, brenn nicht ein Loch in meine Schürze, Aushilfskoch. Und Luigi nimmt die Kelle…

Ja, Boss. Gehört nicht hierher, Boss. Wollte nur sagen, er IST ein guter Mann, und man kann ihn doch nicht jetzt, grade wo seine Frau krank… ja, schon kapiert.

Luigi, an die Arbeit, du müder Penner! Wir müssen das noch aufholen, oder hast du was anderes erwartet? Avanti, Spaghetti, los, los. Sonst fliegen wir womöglich beide noch, und dann bringe ich dich um, das darfst du mir glauben. Mit meinen bloßen Händen, Du Lahmsack! Wir sind Putzer, keine Urlauber, haste doch gehört! Schnarchkopp. Mach hin!

VIII

Äh, was? Eh, ich dachte, das ist hier so eine kleine Familienfeier, Luigi! Sagtest du nicht was von einer KLEINEN Einladung?!!! Und dann hier so eine riesige Menge…

Alles deine Verwandten? Aber kann nicht… also ich meine, die Mafia und so, ich will dir nicht zu nahe treten. Aber ich kenn die doch alle gar nicht! Mensch, laß mich los! Das sind doch… mindestens… eh, wie viele sind das überhaupt? Mann…

Ich dachte an eine kleine Osterfeier, mit den Kindern und bunte Eier verstecken – aber doch nicht so eine… hm… Anzahl. Da wird einem ja richtig wirr im Kopf, wird das. Mann, Mann, Mann…

Wo stecken die eigentlich, deine Kinder? Hab denen doch ne kleine Kleinigkeit…. naja, Mensch, Ostern, Ostergeschenke und so… man kommt doch nicht mit leeren Händen, nee, das gehört sich doch nicht. Ich dachte… jaja, nix Teures, nein, kann ich mir nicht leisten, kennst doch meinen Verdienst…

Und dann kann ich doch wieder gehen. Also ich bin ja ein, ähm, Familienmensch, und… ähm, meine Familie muß ich heute ja auch noch besuchen, ist mir grad eingefallen…. wo doch Ostern ist… ja doch, ist so üblich in Deutschland, was dachtest du denn! Die Familie!!!

Wo sind die Kinder? Da drüben? Und das ist wer? Ach, deine Cousine? 2. Grades? Macht doch nichts, ein Grad mehr oder weniger… also, eh…

Ob es mir was? Nee, mir verschlägt es NIE die Sprache! Also wo war ich grad? Ach ja, für die Kinder. Dann bring mich mal rüber zu den Kindern. Nee, ich glaube, zu meiner Familie kann ich auch noch später gehen. Die erwarten mich doch gar nicht jetzt so.

IX

Du spinnst!!!

Red nicht solchen Scheiß! Du kannst gar nicht schwanger sein! Ich habe doch diese Dings, diese, wie hieß es nur, diese Vasen-Dektomie bei mir machen lassen. Schnipp-schnapp, keine Probleme mehr. Ich kann keine Kinder produzieren, das ist amtlich!

Du Schlampe – du hast dich mit einem andren…. Kann gar nicht anders sein! Nu heul doch nicht, erst so n Scheiß machen und dann… Du verdammtes Luder, und dann mir unterschieben wollen! Mir deinen Mafia-Clan auf den Hals hetzen…. ach, komm, sag nichts. Weiß doch jeder…

Ihr Spaghettis! Das hätte ich von dem Luigi nicht gedacht, daß der so eine Verwandtschaft… na, also guck dich doch an!

Guck dich an! Mir ins Gesicht lügen, ich würde… kann gar nicht sein!!! Ich hab dir doch gesagt, ich war letztens zu dieser… naja, damit der Stengel in der Vase nicht mehr steht oder so, jedenfalls iss nix mehr mit Zahlemann! Mir doch nicht!

Ja, auf Vaterschaftsklage kannste es gerne probieren! Die werden nur eins feststellen: ich war es nicht! Und dann kannste Deinen Mafia-Brüdern gern sagen, sie sollen sich den richtigen holen, nicht mich. Ich WAR es ja nicht!

jaaa, und dann immer heulen! Doch nur wegen deines schlechten Gewissens! Du, du… nee, ich sags nicht! Ich dachte ja, du liebst mich. Ich war so weich in deinen Händen, so butterweich… Ha! Dabei ist das alles nur Berechnung gewesen, du falsche Schlange! Von wegen die tugendsamen Italienerinnen, von wegen Mutter Gottes und so! Mich so reinzulegen!

Aber da hast du dich geschnitten. Mit meiner Vasen-Dings kannst du mir nichts anhängen, gar nichts kannst du. Und das Heulen zieht bei mir auch nicht!!! Jetzt nicht mehr!

X

Trägt man das so? Eine… so Ansteckblume im Knopfloch? Ach, am Revers… ja, mir doch wurscht, wie es heißt. Hübsch, jaaa, doch…

O ja, ich danke dir, für deine Hilfe und so, wäre ja sonst das totale Chaos… jaja, weiß ich doch. Nee, wollte ich doch immer schon. Schon vom ersten Moment an hat sie mir gefallen, ich bin nur so weggeschmolzen… und dieses Temperament…

Ach, klar bin ich… weiß ich doch… hab nie was anderes behauptet. War halt ein blöder Zufall, der Doc hätte es mir gleich sagen können… Mensch, das kann man doch nicht ahnen! Mit der 70-Tage-Frist, ich dachte, die Gummis bin ich für immer los… Ach, ist doch egal. Nun ist es ja wirklich egal.

Wie isses, seh ich gut aus? Na logisch erst mal standesamtlich. Ist hier einfach so. Da mußt Du schon mit dem Gesetz… ja, ist hier so vorgeschrieben. Wie lange dauert es noch? Nicht, daß sie zu spät kommt. Die kennen hier kein Pardon! Dann dauert das wieder Wochen mit dem Termin! Na, an mir liegts dann ja auch nicht. Wann kommt sie endlich! Wird Zeit! Mensch, daß die Frauen immer so lange rummurksen… also naja… echt mal…

Ob ich? Nee, also weißte, Luigi, alles schön und gut, aber in die Kirche? Es reicht schon, wenn ich hier heiraten muß! Da kannste Gift drauf nehmen! Kannste wirklich!

XI

Du mußt dich schonen…. doch, das hat auch der Arzt gesagt… doch, hat er! Du mußt dich schonen, damit es dem Kind gut geht, immerhin… bist ja auch ganz schön…. also rund, möchte ich mal sagen…

Deine Schuhe kannst du dir ja auch nicht mehr zubinden, und da kannst du auch nicht fortgehen. Was heißt hier shoppen? Kannst du hinterher alles wieder machen, klar doch! Dich mit den Freundinnen treffen, Kaffee trinken, schwatzen…. aber doch nicht jetzt! Wenn da was passiert! Hört man doch immer mal, da hat sich die werdende Mutter – so sagt doch der Arzt immer? – nicht genug geschont, und dann isses schiefgegangen. Fehlte was! Oder war was zuviel! Oder Wasserkopf! Denk doch mal!

Ach was. Einkaufen geh doch ich jetzt immer, und warst du jemals unzufrieden? Gut, gut, hab mal das falsche Waschmittel… ja, auch die falschen… Mensch, was weiß ich von Kochfleisch und Bohnen? Ich weiß, daß man ein Streak grillt. Neee… Hasenbraten gibts nicht bei mir! Definitiv, das kannste abschmatzen! Huhn, okay, das geht…

Doch, sags ruhig, eigentlich kannste zufrieden sein mit deinem Mann! Klar, doch, kannste! Wer sonst ist so nett, so liebevoll… und die Füße hab ich dir schon mal massiert, vergiß das nicht. Da mußt du doch nicht… Was? Frisieren? Und Haare färben? Naja, stimmt schon, siehst ein wenig gerupft aus…

NEE! SO hab ich das nicht gemeint! Nein, es ist nicht nötig! Nein, du mußt nicht zum Friseur gehen! Paßt doch gar nicht mehr in den Sessel da rein! Oder glaubst du das etwa wirklich?

Nu heul doch nich schon wieder! Ist doch auch gar nicht gut mit dem Haarefärben! Fürs Kind natürlich, meine ich! Hört man doch so, daß die Farbe nicht gut wäre fürs Kind… und kannste doch alles hinterher machen. Klar bleib ich in der Zeit zu Hause! Ach, kein Problem. Ist doch mein Kind, das ist doch ganz lieb, wirste sehen. Wie ich eben, ganz genau.

Aber nun leg dich mal wieder schön hin. Aber klar bring ich dir ein Eis mit! Welches solls denn sein? Brauchst nur sagen.

XII

Eh, Kurti, das…. wie konntest du mir das antun! War ich nicht dein Freund, immer? Hab ich dich nicht bei mir aufgenommen, als du gestern bei mir geklingelt hast? Immerhin biste vorbestraft.

Und wie dankst du mir das!!! Ja, das ist der Dank! Meiner Frau Flausen in den Kopf setzen! DAS ist nicht in Ordnung!

Ich war immer dein guter Kumpel. Und verteidigt hab ich dich… ach, weißte gar nicht? Doch, doch, hab ich. Und Deinen Zahn hab ich ja auch bezahlt. Doch! Hab ich bezahlt!

Was – nicht? Aber ich wollte es, ganz sicher wollte ich es! Konnte ja nicht wissen… also ich hatte es jedenfalls fest eingeplant.

Du ein Friseur! Ich bin ernst geblieben, als du das gestern erwähnt hast. Friseur! Was n das für n Beruf! Und kaum dreht man den Rücken, kaum geht man aus dem Haus… Wer weiß, was du noch mit meiner Frau… naja, ist zwar in anderen Umständen… aber WEISS MANS???

Irgendwann muß ein Mann doch arbeiten gehen. Jaja du auch, weiß ja. Aber hier in diesem Haus? Wie kommst du auf die Idee? Nee, laß meine Frau da aus dem Spiel! Ach und überhaupt, der Vermieter macht da nie mit! Das Kabuff da unten ist eh zu klein. Was denkst du! Ich habe schon Friseurgeschäfte gesehen! Ach, du bist der Fachmann? Gut, gut, okay.

Beim Vermieter mach ICH mich nicht lächerlich! Und meine Frau bleibt zu Hause! Die hat dann genug mit dem Kind zu tun, du glaubst doch nicht… klar machen Kinder Arbeit! Was dachtest du denn! Nicht mal zum Ratschen mit den Freundinnen wird sie mehr kommen, klaro doch. Also MIR ist das klar. Und dann noch Frisiersalon…

Ach, so war es nicht gemeint? Soll sie nicht…? Du wolltest ihr nur die Haare machen… Bei MEINER Frau? Das wird ja immer schöner! Kein Mann faßt meine Frau an, keiner! Haare machen, so fängts an… Nee, nicht mit mir! Du… was? Was sagst du da? Ich kann ganz sicher sein? Wobei kann ich ganz sicher sein? Bei meiner Frau?

Wieso! Bist du schwul oder was?

Ach so… ach ja, ach so. Bist schwul? Nee. Hab ich nicht gewußt. Ich brauch erst mal nen Doppelten. Du auch einen? Das war jetzt ein Tiefschlag…

Wie kannst du nur! Einfach schwul sein! Wie werden die mich alle angucken jetzt…

XIII

War es nicht ne klasse Idee? Klar wars das, sag schon! Hier, nimm noch einen… Kurti, du auch. Eh, bringt noch wer Bier rein?!

Klar war das ne klasse Idee. Kurti und sein Frisiersalon, und alle lassen sich mal rasieren. Der Kurti, der kanns nämlich noch! So richtig klassisch! Nicht wie heute so – Trockenrasur… Ok, Luigi, deinen Schnauzer kannste stehen lassen. Der stört doch da nicht weiter… und dann, hab ich doch gesagt, er ist ein Künstler, der Kurti! Was der aus den Haaren meiner Angetrauten gezaubert hat, also wirklich! Luigi, du mußt zugeben – noch nie war deine Schwester so gut frisiert, hick…

Ja! Wollte JA sagen, nee, nicht zuviel Bier. Nein, die sind in Ordnung. Das sind Freunde von Kurti, und wer die blöd anfaßt… also wollte nur sagen, die stehen doch jetzt unter UNSEREM Schutz, nicht?

Gegen die Putzerkolonne kann keiner was, oder? Was, Jungs? Eh, Luigi, sag doch auch mal was! …. Genau! Genau! Die Putzer können alles, vor allem mit nem guten Eckenputzer in der Truppe, hick….

Ja! Ich sag doch nur JA. Und Luigi ist nun mal der Beste, da kommen auch die Maurer nicht mit. Wer kann, der kann… klar kann ich auch…. wer fragt das? Iss doch egal, wir sind ein Team! Ich meine Haare…? Nee. Nicht jetzt, nicht hier. Wieso? Das hat mit Kurti nix zu tun, das ist einfach so…

Nee, meine Frau schneidet da, nur die darf da ran. Ich hab was gegen Herrenfriseure. Ich hatte schon als Kind mit den Kinderfriseuren…. nee, nicht, aber wir waren keine Freunde, muß ich mal so sagen… Kurti hat auch genug gemacht heute. Noch n Bier? Kurti, du auch eins? Woher ich den… wie? Kenne? Ach, Kurti und ich sind alte Kumpel. Von ganz früher…

Nee, da war noch nicht zu erkennen – überhaupt, hast du was gegen die? Die tun doch keinem was… Oder fühlt sich hier wer belästigt? Ah so. Wollts nur hören.

Wer tatscht mich von hinten…. Oh, Herr Wachtmeister. Wir sind doch nicht zu laut? Ich meine, ist ja nur heute. Einweihungsfeier. Vielleicht ne Rasur, so ganz klassisch? Oder ein neuer Haar… ach so, ja, sind im Dienst. Nee, die Stühle haben wir jetzt nur draußen, weil es zu viele sind für drinnen… Drinne wird ja noch gearbeitet… Nein, kein Straßencafe… nur zum Sitzen. Meine Kollegen hier! Alles Putzer!

Wände verputzen, auf dem Bau! Klar doch, wir sind die echten Männer…

Ah, ja dann noch einen schönen Dienst heute, Herr Wachtmeister… Was, der da im rosa Hemd? Das ist der Meister selbst. Doch, doch. Der Künstler. Der Haarkünstler. Man soll doch nicht nach dem Äußeren urteilen, sondern…. und der kanns wirklich, kann der.

XIV

NEIN! ICH WEISS ES NICHT!!! Frag nicht so blöd, hick… ich weiß nicht, was es ist!!! Willst Du Ärger? Neee? Dann hör zu, Herr Schwager Luigi!

Wer kann das ahnen, daß sie alleine losfährt! Ruft sich einfach ein Taxi! Sagt keinem Bescheid! Was, Tasche? Ach, war doch schon seit Wochen gepackt – seit Monaten schon! Jaja, Eure Frauen sind selbständig, hast du mir ja nun schon mehrmals gesagt… was? Nehmen die Sache in die Hand? Willst du mich verscheißern oder was?!!! … hat sie dir mal was erzählt? Hä? Hä!!!

Mußte mich ja von Kurti, hick…. ja, danke Kumpel. Ich hatte ja getrunken. Also war nicht mehr so ganz nüchtern… und Kurti, ja, der hat mich doch hingefahren. Und dort dann dieses Trumm von Oberschwester, die hat uns…. nee, die hat uns nicht reingelassen. Nicht mal mich! Dabei bin ich doch der Vater!

Hab ich ihr doch, hicks, hab ich ihr doch gesagt! Ich hab ihr also gesagt, daß ich der Ehemann der jungen Mutter bin, und daß ich mit reinmuß. Daß ich mit anpacken kann, jawoll ja! Und in diesem Stöhn- und Keuchkursus bin ich doch auch mit gewesen, ich kann das alles! Und dann stellte ich das Bier in die Ecke und wollte rein.

Nischt zu machen. Die hat sich wie ein Dragoner aufgebaut. Kurti wollte sie reinlassen! Kurti, du bist ein echter Kumpel, das biste…. der ging nicht rein, der blieb bei mir. Was sollte er auch drinne. Iss ja meine Frau schließlich! Und seinen Friseurladen hatte er auch nicht abgeschlossen. Ach, den Schlüssel…? Deinem WAS gegeben? Kurti!

Scheiße, ihr habt ja alle n Knall! Und ich weiß noch immer nicht, was es geworden ist. Was, anrufen? Mensch Kurti, du bist ein Engel!

Ich ruf da an, jetzt gleich! Wo iss mein Bier?

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6 Responses to “Den Hasen schlachten”


  1. 1 Kari 1. Februar 2010 um 2:22 PM

    Hallo,

    große Klasse der Text. Da sollte sich doch längst ein Verlag gefunden haben! Ich wünsche Ihnen alles Glück dazu.

    Wenn’s so weit ist, dann sagen Sie Bescheid.

    Gruß

    Kari

  2. 2 rheb 23. März 2010 um 12:53 PM

    Hab mal eine Geschichte geschrieben: „Gänsebraten Marina“. Hab ich auf Grund des obigen Textes umgeschrieben.
    http://rheb.wordpress.com/2010/03/23/ostermasenbraten-marina/

    Is ja bald Ostern!

    Gruß

    Richard

  3. 3 yerainbow 3. Oktober 2010 um 10:28 AM

    Ist vielleicht nicht ganz ernst zu nehmen…
    Beurteilt und kategorisiert:

    Dietmar Dath

  4. 4 Heidelies Gärtner 20. April 2013 um 5:44 PM

    habe teilweise herzlich gelacht, aber es gibt auch überlegenswerte ernsthafte Worte…eben aus dem Leben… finde es toll… weitermachen…unbedingt…!

  5. 5 Eike Loos 31. Januar 2014 um 9:13 AM

    Sehr Lebensnah, habe Tränen gelacht, weiter so und immer mal wieder posten……auf FB und sonstwo….

  6. 6 Johnb634 9. August 2014 um 5:48 PM

    Very good blog post.Really thank you! Fantastic. fabgggeddede


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